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Vorbeugen

Vorbeugen? Vier Tipps für Eltern.

1. Hinsehen, nicht wegschauen!

Achten Sie als Vater oder Mutter auf das, was Ihr Kind mit dem Computer und im Internet macht. Es geht nicht nur um die Zeit vor dem Rechner, sondern auch um die konkrete Nutzung für Schule und Freizeit, um den virtuellen Austausch mit Freunden und das Erobern neuer digitaler Welten. Je jünger ein Kind ist, desto enger sollten Sie es im Internet begleiten.

 

2. Reden, nicht schweigen!

Suchen Sie das Gespräch: Lassen Sie sich erklären, was spannend ist. Seien Sie Ansprechpartner für Ihr Kind, wenn es auf unbekannte, verwirrende Dinge stößt. Sensibilisieren Sie Ihr Kind auch für die Gefahren illegalen Herunterladens und erklären Sie, dass das Ansehen illegal eingestellter Filme auf Streaming-Portalen oder sozialen Netzwerken nicht erlaubt ist.

 

3. Über das Gespräch Wertmaßstäbe bilden!

Wenn Ihnen Handlungen auffallen, die rechtlich bedenklich sind, diskutieren Sie mit Ihrem Kind. Auch über den Wert von Kreativität und geistigem Eigentum. Ein Thema zu ignorieren, bestätigt Kinder in ihrem Verhalten. Gespräche sind besser als die Aussprache reiner Verbote. Führen Sie Beispiele für den Wert kreativer Leistungen an, die für Ihr Kind wichtig sind, z.B. Berufsbilder beim Film.

 

4. Aufzeigen legaler Alternativen!

Es gibt verschiedene Anbieter im Internet, bei denen man legal Filme und Musik herunterladen kann.

 

Weisen Sie Ihr Kind auf derartige Angebote hin: z.B. maxdome, Videoload, iTunes, Musicload, napster und Spotify.
 

Eine legale Streaming-Alternative sind zudem die Mediatheken der TV-Sender.

 

Neun Argumente gegen das Raubkopieren

Folgende Übersicht gibt Beispiele für stichhaltige Argumente gegen illegales Kopieren:

  1. Der Film ist eine Ware, für die man bezahlen muss. Beim Bäcker bekomme ich meine Brötchen ja auch nicht geschenkt. 
  2. Raubkopieren ist Diebstahl von urheberrechtlich geschützten Werken und damit illegal.
  3. Ich respektiere die Arbeit von Filmschaffenden! Sonst spielt mein Lieblingsschauspieler bald in keinem Film mehr mit.
  4. Raubkopieren wird je nach Schwere der Straftat mit empfindlichen Geldstrafen oder mit Freiheitsentzug von bis zu fünf Jahren bestraft.
  5. Beim illegalen Download von Filmen im Internet landen auch noch ganz andere Dinge auf meiner Festplatte: Viren, Würmer, Dialer etc.
  6. Raubkopieren führt dazu, dass es weniger Filme geben wird. Kleine, unabhängige Filmproduktionen sind finanziell nicht mehr tragbar.
  7. Es geht nicht darum, dass reiche Hollywood-Stars ein paar Millionen mehr oder weniger scheffeln. Raubkopieren gefährdet auf lange Sicht die Existenz der gesamten Filmindustrie und damit alle davon abhängigen Arbeitsplätze – vielleicht auch meinen „Wunsch-Arbeitsplatz“ von morgen.
  8. Raubkopierer leben gefährlich! Ermittler der Filmindustrie, intelligente Softwaresysteme und aufmerksames Videotheken- und Kinopersonal machen den Raubkopierern das Leben schwer.
  9. Ich steh aufs Original! Raubkopien sind oft von minderwertiger Qualität und bieten dann nicht mehr als verwackelte Bilder und schlechte Tonqualität.

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