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Studien zu Raubkopien

Wie wichtig der Schutz des Originals nach wie vor ist, zeigen die Ergebnisse aktueller Studien zum Thema Raubkopieren.

 

DCN-Studie 2013

Die aktuelle Studie zur Digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie) zeigt: Zwei Drittel der Deutschen sind verunsichert, wenn es um die Unterscheidung zwischen legalen und illegalen Internetangeboten geht – trotz des weiterhin gestiegenen Bewusstseins für Urheberrechtsverletzungen bei der digitalen Mediennutzung. Gefragt sind adäquate Rahmenbedingungen.

Trotz eines allgemein hohen Kenntnisgrades über mögliche Urheberrechtsverletzungen im Internet fällt es nur etwa einem Drittel der Bevölkerung leicht, legale von illegalen Online-Angeboten zu unterscheiden. Vor allem der professionelle Auftritt von illegalen Angeboten sowie die Anmietung von Werbeplätzen auf illegalen Plattformen durch legale und teils namhafte Werbekunden tragen zur Verunsicherung der Nutzer bei. Unsicherheiten sind auch im Bereich Social Media festzustellen. Jeder Zehnte wähnt sich rechtlich auf der sicheren Seite, wenn er urheberrechtlich geschützte Inhalte auf Facebook und Co. öffentlich zugänglich macht.

Klarere (politische) Rahmensetzungen scheinen insgesamt sinnvoll. Neben einem Verbot von Werbeinhalten auf illegalen Seiten befürworten 70% Warnhinweise des Providers bei illegalen Downloads, 58% halten diese auch für wirksam. Gestiegen ist zudem die Akzeptanz von Sanktionen: 57% der Deutschen befürworten eine Geldbuße für illegale Downloader (2012: +4%), für illegale Anbieter sogar 88% (2012: +11%).

Die DCN-Studie wird jährlich von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bundesverbandes der Musikindustrie e.V. (BVMI), der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. durchgeführt. Sie erscheint 2013 in ihrer dritten Auflage. Ziele der Untersuchung sind die Ermittlung des Rechtsbewusstseins sowie der Konsumenteneinstellungen zum digitalen Medienangebot, Urheberrechtsverletzungen und Sanktionen.

 

DCN-Studie 2012

Die „Studie zur digitalen Content-Nutzung“ (DCN-Studie), welche die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bundesverbandes der Musikindustrie (BVMI), der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt hat, belegt, dass immer mehr Medieninhalte online konsumiert werden.


Jeder dritte Deutsche ab 10 Jahren hat 2011 Medieninhalte wie Musik, E-Books, Hörbücher, Spielfilme und TV-Serien direkt im Internet genutzt oder von dort heruntergeladen. Das sind 11% mehr als noch 2010. Von den 16,3 Millionen Mediendownloadern im Jahr 2011 nutzen 44% ausschließlich legale Quellen (z.B. kostenpflichtige Shops wie amazon), 19% nur illegale Quellen (insb. Peer-to-Peer-Netzwerke) und 37% sowohl legale als auch illegale Angebote.


Die Nutzung illegaler Streaming-Portale ist weiterhin stark verbreitet - für 41% der Online-Filmkonsumenten sind diese die wichtigste Bezugsquelle.

 

Studie zur Nutzung von Internetseiten mit Medieninhalten 2011

Die „Studie zur Nutzung von Internetseiten mit Medieninhalten“, die von der Filmförderungsanstalt (FFA) bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Auftrag gegeben wurde, untersuchte für das erste Halbjahr 2011 das Online-Verhalten von 15.000 Haushalten.

 

Aus der Studie geht hervor, dass rund ein Drittel der Internetnutzer Seiten mit illegalen Medieninhalten besuchen. Dies entspricht einer Anzahl von 16,1 Millionen Personen bundesweit. Die Hälfte davon kann wiederum als „Nutzer“ bezeichnet werden. Darunter sind Personen zu verstehen, die illegale Medieninhalte per Download oder Streaming nutzen.

 

Die hier vorgestellten Studien zum Thema Raubkopieren sowie weitere Studien zum kostenlosen Download finden Sie im Bereich Studien.

 


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