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Der Wert geistigen Eigentums oder: Welchen Schaden Raubkopieren anrichtet.

Der generelle Wert geistigen Eigentums lässt sich nicht mit einer konkreten Summe beziffern. Er setzt sich aus dem wirtschaftlichen, volkswirtschaftlichen, kulturellen, gesellschaftlichen und persönlichen Wert zusammen. Wird gegen das Urheberrecht z.B. durch illegales Kopieren von DVDs verstoßen, betrifft der Schaden nicht nur die Filmindustrie. 

 

Der (volks-)wirtschaftliche Schaden: Raubkopien gefährden Arbeitsplätze!

Durch Raubkopien und Produkt-Plagiate gehen dem Staat jedes Jahr hohe Summen an Steuereinnahmen verloren, die für wichtige Investitionen, beispielsweise in Bildung und Forschung, fehlen. Hinzu kommen fehlende Einnahmen oder gar Verluste der Unternehmen, die von der Raubkopier-Problematik betroffen sind. Das sind zum einen z.B. Kinobetreiber, Videothekeninhaber oder Einzelhändler, die über mangelnde Besucher und Kunden klagen. Zum anderen führt das Raubkopieren dazu, dass über die verschiedenen Stufen der so genannten Kaskadenauswertung nicht mehr genug eingespielt wird, um die Kosten eines Filmes zu decken, worunter v.a. die Produktionsfirmen leiden. Allein in der Filmbranche belaufen sich die durch Film-Raubkopien verursachten Verluste alljährlich auf mehrere hundert Millionen Euro.

 

Langfristig schwächen Raubkopien die gesamte Filmindustrie und alle daran hängenden Gewerbe. Damit sind auch die zahlreichen Berufe und Arbeitsplätze in Gefahr, die es braucht, um einen Film zu produzieren und dem Publikum zu zeigen.

 

Der kulturelle Schaden: Raubkopien führen zu einem kulturellen (Werte-)Verlust!

Ein Film ist eine kreative Leistung und ein kulturelles Produkt. Wenn Produktionsvorhaben damit rechnen müssen, dass nicht einmal die Herstellungskosten gedeckt werden können, lohnen sich nur noch solche Produktionen, die dies sicherstellen. Denn neben jeder Menge kreativer und produktiver Leistung ist für eine Filmproduktion auch sehr viel Geld notwenig, das nach und nach durch die so genannte Kaskadenauswertung wieder eingespielt werden muss. Nur so kommt ein Film überhaupt in die Gewinnzone. Wenn die stufenweise Auswertung des Films bereits in den ersten Auswertungsebenen durch die Verbreitung illegaler Raubkopien unterbrochen wird, ist damit nicht nur der Erfolg in allen anderen Stufen gefährdet, sondern es steht auch die Realisierung zukünftiger Projekte auf dem Spiel. Die Kleinen trifft es also leider auch hier zuerst. Filmisches Wagnis und kulturelle Vielfalt werden zunehmend eingeschränkt!

 

Darüber hinaus mindert Raubkopieren den künstlerischen Wert des Originals. Das illegale Kopieren und/oder Verbreiten von geschaffenen Werken ohne Achtung des Urheberrechts stellt jedes Mal eine Missachtung der kreativen Leistung eines Künstlers dar und trägt auf diese Weise zu einem kulturellen Werteverlust bei.

 

Die beiden folgenden Grafiken liefern Informationen zur Kaskadenauswertung und wichtige Zahlen zur Filmwirtschaft:

 

Der persönliche und gesellschaftliche Schaden: Raubkopien bergen Risiken!

Das Downloaden von Filmen aus dem Internet birgt viele auf den ersten Blick nicht absehbare Risiken: Auf gesellschaftlicher Ebene ist besonders der Schutz der Jugend betroffen, denn in sogenannten File-Sharing-Systemen wird neben Film- und Musikraubkopien oftmals auch indiziertes oder pornografisches Material angeboten.

Darüber hinaus sind illegal herunter geladene Dateien nicht selten viren-, würmer- oder trojanerverseucht und beim Download wird so genannte Spyware mitinstalliert, die das Nutzungsverhalten sowie wichtige Daten der User ausspioniert und übers Internet verschickt. Betroffen sind z.B. Bank- und Kreditkartendaten oder vertrauliche E-Mails.

 

 


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