| Was versteht man unter einer Kopie? |
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Unter einer Kopie versteht man die Vervielfältigung bzw. Reproduktion eines Originals. Dabei ist zwischen zwei Arten von Kopien zu unterscheiden: Einerseits gibt es die erlaubte und somit legale Reproduktion eines Originals. Darunter fällt u.a. die Vervielfältigung eines Originals im Verlauf eines Produktionsprozesses. So werden Kinofilme beispielsweise nach ihrer Fertigstellung im Kopierwerk auf Filmrollen kopiert und für die deutschlandweite Vorführung im Kino vervielfältigt. Auch die lizenzierte Erstellung von DVDs für den Einzelhandel fällt unter den Begriff der legalen Kopie.
Der legalen Kopie steht die illegale Vervielfältigung von Originalen gegenüber. Darunter fallen alle nicht lizenzierten Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken. Im Bereich der digitalen Medien hat sich hierfür der umgangssprachliche Begriff Raubkopie eingebürgert. Raubkopien verursachen gerade in der Filmbranche jährlich Verluste in Millionenhöhe.
Das Herstellen einer Kopie von urheberrechtlich geschützten Werken ist grundsätzlich im Urheberrechtsgesetz (UrhG) geregelt. Kopien sind nur im Rahmen der Einschränkungen des Urheberrechts erlaubt. Wer darüber hinaus nicht über weitergehende Lizenzen zur Vervielfältigung verfügt, produziert in der Regel Raubkopien.
Vielfach werden diese dann sogar noch weitergegeben oder verkauft. Besonders das organisierte Verbrechen bereichert sich durch den Verkauf fremden geistigen Eigentums. >>Verbreitung von Kopien 
| Erkennungsmerkmale von physischen Raubkopien |
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Oft ist für den Verbraucher nicht auf den ersten Blick erkennbar, ob es sich bei den angebotenen DVDs um eine Raubkopie oder um ein Original handelt. Zur besseren Unterscheidung können Sie sich hier ein Merkblatt mit Tipps zur Identifizierung von potenziellen Raubkopien herunter laden.
Bei der Bewertung einer DVD sollte man besonderes Augenmerk auf die Qualität legen und prüfen, ob der Datenträger einen SID Code enthält. Zudem sind die Verpackungen von Raubkopien oft qualitativ minderwertig (billige Einleger, Schreibfehler in den Texten, keine oder schlechte Hüllen) und besitzen keine oder nur herausgekratzte SID Codes. Auch unvollständige, unrichtige bzw. fehlende Markenzeichen oder Lizenzvermerke und der Aufdruck Promotional Copy Not for sale weisen auf eine Raubkopie hin. 
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